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Kaum geschlafen, kaum luft zu atmen. -Scheiße und ich!

Die letzte Nacht war schwer für mich. Ich bekam nur halb so viel Luft wie normal. Meine Nase ist zu. Mir war so kalt, dass ich zu zittern begonnen hatte. Trotz einigen Decken, Wärmekissen und langen Pyjama konnte ich mich nicht aufwärmen. Heute Nachmittag, beim Babysitten hat sich der eineinhalbjährige B. die Stirn angeschlagen, so gegen 6 Uhr. Es hörte nicht auf zu Bluten, ich wischte es ab, mit einen sauberen Tuch, ging mit ihm nach oben, zu seinen Eltern. Sie sahen im ersten Momen nur den weinenden B. dem ich ein Tuch über dem linken Auge an die Stirn drückte. Ich sagte: "Er ist gegen die Tischecke geflogen, ich konnte ihn nicht mehr halten." Seine Eltern haben zu zweit das Resaurant, deshalb unterschrieb mir seine Mutter schnell eine Vollmacht, damit ich mit B. und der Rettung ins Krankenhaus fahren konnte. Ich verurteile die 2 nicht. Sie hatten das Restaurant voll, weshalb sie nicht wegkonnten, sie können ja schlecht allen Gästen die Hunger haben sagen, sie müssen gehen. Deshalb fuhr ich mit B. mit. Es musste mit 2 kleinen Stichen genäht werden. Zum Glück nicht mehr oder? Die Rettung fuhr uns auch wieder nach Hause. Als wir dort ankamen schlief B. bereits in meinem Arm. Seine Eltern waren nicht böse auf mich, es passierte ständig, dass B. gegen irgendetwas dranfiel... Ich bin danach nach Hause. Jetz sitze ich da und schreibe mir wiedermal die Scheiße vom Leib.
4.4.15 22:58


Ja, nein, vielleicht? -Scheiße und ich!

Möglicher weiße, unter gewissen Umständen. Das sind 2 Definitionen von dem Wörtchen "vielleicht". Ich hasse dieses Wort. Es ist in letzter Zeit meiner Meinung nach zu oft vorgekommen, dass mich jemand mit dem Wörtchen "vielleicht" auf später vertröstet hat. Ich hasse das und das wissen eigentlich auch fast alle. Anscheinend nicht alle.

Du willst sicher wissen warum ich dieses Wort so hasse oder? Mir auch egal, wenn nicht. Ich kann schlecht auf deine Antwort warten. Mir wurde gesagt, vielleicht stirbst du in den nächsten 3 Monaten. Vielleicht hast du Multiple Sklerose (es wurde noch nicht festgestellt, da ich noch kein MRT vom Kopf machen konnte). Vielleicht, vielleicht VIELLEICHT. Ich hasse es einfach. Sagt mir doch einfach was ich habe und redet nicht immer um den heißen Brei herum. Einfach gerade heraus tut im Moment zwar weh, doch dann kann man wenigstens damit klar kommen und sich etwas an den Gedanken gewöhnen. Ich konnte mich an den Gedanken gewöhnen, dass meine kleine Schwester in meinen Armen gestorben ist. Ich konnte mich an den Gedanken gewöhnen, dass ich in meiner Lebenszeit von 17 ein halb Jahren schon 2 mal eine kleine Pause gemacht habe und reanimiert wurde. Einmal als kleines Kind, das habe ich gestern von meinen Eltern erfahren. Ich hatte damals einen plötzlichen Kindstod. Und einmal vor 25 Tagen. Am 1. März 2015. Ich wurde von einem Auto angefahren, war kurz noch bewusstlos, dann habe ich aufgehört zu atmen. Ein Freund war bei mir. Dieser hat mich reanimiert und mir damit ermöglicht weiterzuleben. Ich bin also schon 2 mal gestorben. Vom 2. Tod wissen meine Eltern nicht einmal was, da ich ihnen keine Sorgen bereiten wollte. Es war ja nur meine Schulter ausgekugelt, und mein knie ein wenig blau. Also nichts wirklich schlimmes. Ich lebe ja wieder. Danke T.! Ich liebe dich!

Ich kann nicht so gut erklären wie es ist tot zu sein, ich kann nur sagen, dass ich absolut keine Angst davor habe. Man spürt keinen Schmerz mehr, man fühlt sich frei und wenn man zurückkommt dröhnt einem der Schädel als wär man ein volles Jahr neben den Boxen eines Konzertes gestanden die voll aufgedreht Metall Musik spielen. Nichts gegen Metall, ich hör selbst kaum was anderes... Nur das Dröhnen ist eben in etwa so, damit du es dir vorstellen kannst. Zuerst hört man es nur so dumpf, als hätte man ganz viel Wasser in den Ohren, der Schmerz der zuerst verschwunden ist, kehrt zurück. Man hat einen gigantischen Druck auf der Brust, glaubt nicht atmen zu können. Dann wird einem bewusst wie die Menschen um dir herum schreien. Sie reden zwar normal laut, doch dir kommt es vor als wäre alles viel zu laut. Alle Geräusche um dich herum kommen dir vor als würden sie mit Megafonen verstärkt. Dann realisiert man was passiert ist. Zumindest einen Teil davon. Ich habe realisiert, dass T. mich wiederbelebt hat, da er über mich gebeugt war, und mich gerade in die stabile Seitenlage legte. Kurz darauf hörte ich die Sirene der Rettung und des Notarztwagens. Die Polizei kam auch hinterher mit Blaulicht angedüst. Ich verstand nicht, dass die wegen mir gekommen waren. Ich wurde mitgenommen von der Rettung ins Unfallkrankenhaus, meine Schulter wurde eingerenkt, und sie stellten 2 Rippenbrüche fest, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit vom reanimieren kamen. Ich sagte zu den Ärzten, die mich dabehalten wollten, dass ich wieder mit dem Zug nach Hause fahre, und mit Sicherheit am nächsten Tag in die Schule gehe. Sie haben mich nur geschockt angeschaut und sie konnten mir nicht wieder sprechen, da ich eigentlich nichts mehr hatte was mich dazu verpflichtete im Krankenhaus zu bleiben.
So brachte mich der Bruder von T. zum Bahnhof, wo ich in den nächsten Zug einstieg und nach Hause fuhr, als wäre nichts gewesen.

Bis jetzt weiß keiner in meiner Familie bescheid. Nur vereinzelte Freunde die ich eingeweiht habe, weil sie mir viel bedeuten.

Ich hoffe diese Informationen sind nicht allzu verstörend.
Danke für deine Zeit die du verbracht hast, diesen Text zu lesen! Du bist ein toller Mensch! Du hast ein gutes Leben Verdient!
25.3.15 09:52


Aller Anfang ist schwer.

Meinen Blog beginne ich mit 10 'Ich' Sätzen.

1. Ich bin gestern über 20.000 Schritte gegangen, das sind mehr als 14 km.

2. Ich bin stolz auf diese Leistung.

3. Ich finde mich selbst dick.

4. Ich bin 17 Jahre alt.

5. Ich habe einen Freund.

6. Ich liebe es zu schreiben.

7. Ich höre Metall Musik.

8. Ich bin nicht normal.

9. Ich habe schon lange vorgehabt einen Blog zu starten.

10. Ich hasse es verglichen zu werden, doch ich liebe es Unterschiede hervorzuheben.

Ich finde schreiben eine gute Methode Gefühle loszuwerden, über seine Gedanken sprechen zu lernen und ich finde es einfach gigantisch entspannend. Wieso ich hier einen Blog schreibe? -Ich habe keine Ahnung.
Ich fange jetzt an mit einer Geschichte die sich vor nicht allzu langer Zeit ereignet hat.


Ich bin nach Hause gekommen, wie jeden Montag um halb 7. Ich hatte erwartet, dass meine Eltern und eine meiner 2 Schwestern da sein würden, aber stattdessen war niemand Zuhause. Die Haustür war offen, im Haus waren die Hunde frei, normalerweise dürfen sie sich nur in Küche und Wohnzimmer aufhalten. Ich war ein bisschen besorgt. Ich bin hineingegangen, hab mich umgesehen und mich weiterhin gewundert. Dann hab ich mein Handy genommen und meine Eltern versucht zu erreichen. Keine Antwort. Gut, naja ich kann jetzt auch nichts machen. Dann habe ich meine Schwester J. versucht anzurufen. Sie hob ab, und zischte ins Handy, sie sei in einer Konferenz. Auch schön. Dann halt nicht, aber sie ist nun mal Lehrerin.

Ich habe die drei Hunde wieder in die Küche gebracht und hab alle Türen geschlossen. Und ich habe nachgesehen ob irgendwas fehlt. -Nichts- Ich habe mir was zu essen gemacht, bzw einfach einen Apfel genommen und den gegessen. Und ich habe gewartet bin jemand nach Hause kommt. Ich war bis 12 Uhr nachts alleine. Habe inzwischen www.myhabbo.me gespielt. Um die Zeit ist J. nach Hause gekommen. Sie wusste nur, dass unsere Oma im Krankenhaus liegt und meine Eltern sie dort hingebracht haben. Nagut dachte ich mir, wiedereinmal bin ICH es die sich Sorgen macht, wiedermal bin ICH es die alle Hausarbeiten macht, WIEDERMAL BIN ICH DIE BLÖDE!

Ich bin schon immer die blöde kleine Schwester gewesen, auf der alle herumtrampeln, IMMER bin ich die, die alles aufräumt, die mit den Hunden rausgeht (wir haben 3 Labrador Retriever), die ihr bestes gibt und dennoch wie DRECK behandelt wird.

Ich muss sagen, ich wurde oft geschlagen, schon als Kind. Ich wurde eingesperrt in einem kleinen Raum, ohne Fenster, ohne Essen oder Trinken. Mir wurden beabsichtigt Knochen gebrochen. Ich habe meine kleine Schwester im Sterben in meinen Armen gehalten, und sie zu allerletzt getröstet, bevor sie dem Grauen dieser Welt entgangen ist!
Keine Person die mich kennt, kennt mich wirklich. Meine Eltern verstehen es anderen eine heile Welt vorzuspielen. Sie verstehen es den Leuten eine besonders liebe Familie zu zeigen. Doch sie verstehen es nicht wie es mir dabei geht. Ich war ein unerwünschtes Kind, meine Schwestern waren ihre Lieblinge. Ich war nur Ballast. Oft wünsche ich mir, kein so ein gutes Herz zu haben. Ich wünsche mir, mir wären andere egal, doch ich kann nicht wegsehen, wenn anderen Leid zugefügt wird. Viele sehen meine Narben und sagen ich sei hässlich. Viele sehen meinen dünnen Körper und richten über mich ich sei magersüchtig. Ich kann nicht so viel essen, denn ich bekomme 1. kein Geld mir etwas zu kaufen, 2. kein Essen, welches genug wäre für eine normale Person. Ich wiege 51 Kilo, ich weiß nicht wie ich das Gewicht halten kann mit so wenig Nahrung.
Ich hoffe man kann mich verstehen, wenn ich es klar schreibe wie ich mich fühle!

Danke für deine Zeit die du verbracht hast, diesen Text zu lesen! Du bist ein toller Mensch! Du hast ein gutes Leben Verdient!
25.3.15 08:06


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